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Kurs: LS9 mit einem PC verbinden

Dominik Herderich | 8. Dezember 2008

Wie ich im Artikel Berufsschule aktuell, November 08 geschrieben habe, saßen ein Kollege und ich in der Berufsschule vor einem LS9 von Yamaha und versuchten eben dieses per Netzwerk mit einem Laptop zu verbinden. Leider war dieser erste Versuch nicht von Erfolg gekrönt. Nach kurzer Recherche zu Hause und einem zweiten Versuch in der Berufsschule letzte Woche klappte es dann aber auf Anhieb.
Deshalb gibts hier jetzt eine kurze Anleitung,die auch für das M7CL funktionieren sollte.

1.) Zuerst müsst ihr den DME-Network Driver, den Studio Manager, und den passenden Editor für euer gewünschtes Pult(LS9 oder M7CL installieren, folgende Geräte kann man ebenfalls mit dem Studio Manager verbinden: 01V, 02R, PM1D, PM5D, DSP5D, DM1000, DM2000, PM5000, SPX2000,etc).
Am besten ist, wenn ihr in der oben aufgeführten Reihenfolge die 3 Programme installiert.

2.)Anschließend schaut ihr im Pult nach, welche IP-Adresse es hat. Dafür drückt ihr so oft auf den Button ‘Setup’ links neben dem Display, bis das Menu ‘Misc Setup’ erscheint. Dort steht nun die IP-Adresse. Am besten lasst ihr die IP-Adresse stehen, sofern eine gültige IP-Adresse eingestellt. Falls nicht, ändert die IP-Adresse, und drückt auf ‘OK’.
GANZ WICHTIG: Verlasst nun wieder den Reiter ‘Misc Setup’. Am besten drückt ihr auf den Button ‘Home’ unter dem Display.

3.)Stellt nun an eurem PC eine IP-Adresse ein, die im unmittelbaren Bereich der Pult-IP liegt. Zum Beispiel: Pult 192.168.1.91, PC 192.168.1.92.
Nach dem Verbinden des Pultes mit einem PC per LAN-Kabel(1:1-Patchkabel reicht aus) geht ihr in die Systemsteuerung des PCS und macht dort einen Doppelklick auf den DME-N-Network-Driver. Unter ‘Advanced Settings’ wählt ihr nun den richtigen IP-Bereich aus, in dem der PC nach dem Pult suchen soll. Hat das Pult die IP 192.168.1.91, so wählt ihr am besten eine Range von 192.168.1.89-93 aus. Vorteil: Es dauert nicht so lange, bis das Pult gefunden wird, als wenn ihr die komplette Range(1-254) absuchen lassen würdet.
Nachdem der PC das Pult gefunden hat, wählt ihr es in der Liste aus, und klickt auf ‘Add to Device List’. Abschließend verlasst ihr den DME-N-Network-Driver mit ‘Save and Close’.

4.)Nun könnt ihr den Studio Manager öffnen und das Pult(LS9 oder M7CL) zu eurem Workspace hinzufügen.
Im Registerreiter ‘MIDI Settings’ macht ihr nun sowohl bei den Input- als auch bei den Output-Ports ein Häckchen beim Eintrag des Pultes. Dieses Menu kann nun mit einem Klick auf ‘OK’ geschlossen werden.
Im Menu ‘Re-Map MIDI Ports’ weißt ihr nun nocheinmal die MIDI-Ports zu.

5.)Wenn nun alles passt, könnt ihr mit einem Doppelklick auf das Symbol eures Pultes den Pulteditor starten.
Dort sollte nun das Feld bei Sync grün und mit der Beschriftung ‘Online’ versehen sein.

Den Teil mit den IP-Adressen, DME-N-Network-Driver einstellen, MIDI-Ports könnt ihr weglassen, wenn ihr nur mit der Software erstmal spielen möchtet, oder wenn ihr euch für eine anstehende Veranstaltung eine Konfiguration zusammenklicken möchtet. Die Konfigurationsdatei könnt ihr dann entweder per USB-Stick oder per Netzwerk(wofür ihr natürlich später dann den PC mit dem Pult verbinden müsst).

Die benötigte Software von Yamaha findet ihr unter:
http://www.yamahaproaudio.com/downloads/firm_soft/index.html

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Berufsschule, Computer, Veranstaltungstechnik
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Berufsschule, Computer, DME, LS9, München, Netzwerk, Studio Manager, Yamaha
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GrandMA/Medienserver-Schulung am 1.12.08

Dominik Herderich | 8. Dezember 2008

Wie schon im vorhergehenden Artikel erwähnt, hatten wir am 1.12.08 ein Ganztageseminar über die GrandMA-Serie und den Medienserver-Einsatz durch Herrn Kunkel von E³.

Das Seminar begann gegen 9Uhr in den Räumlichkeiten der Schule, wo Herr Kunkel einen Teil der GrandMA-Serie aufgebaut hatte: GrandMA UltraLight, NSP, 2-Port Nodes, Medienserver mit GrandMA Video, Beamer, etc.
Der Vortrag begann erstmal mit der Klärung grundlegender Begriffe der Beleuchtungstechnik, speziell im Steuerungsbereich.
Nach der Mittagspause ging es dann richtig mit der GrandMA los, und Herr Kunkel erklärte, auf welchem Prinzip die GrandMA aufgebaut ist, und warum man das verwendete Prinzip gewählt hat. Anschließend zeigte er wie der Einsatz von Medienserver(hier GrandMA Video) mit den GrandMA-Pulten funktioniert, und welche Einsatzzwecke es dafür gibt. Dazu muss ich selbst sagen, dass man mit GrandMA Video alles machen kann, was man sich so im Videobereich vorstellen kann(Keystoning(Trapezkorrektur), Softedging(überlappen von mehreren Beamern), Pixelmapping, Colorkeying, etc).
Zum Abschluss des Seminars gab er noch einige Einblicke in einiger seiner bisherigen Projekte(Expo in Japan, Eröffnungsfeier des Berliner Hauptbahnhofs, etc) und hatte zu jedem Projekt auch immer einige Anekdoten auf Lager, die den Vortrag auflockernden.
Bitte habt Verständnis, dass ich nicht genauer auf den Vortrag eingehen kann und will, da der Vortrag normal viel Geld kostet.
Insgesamt war es ein lehrreicher und informativer Vortrag in einer lockeren Atmosphäre. Das Seminar kann ich jedem Veranstaltungstechniker uneingeschränkt empfehlen, und wer die Möglichkeit, wie ich, an der Berufsschule hat, sollte den Tag gefälligst nicht schwänzen. ;)

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Berufsschule, Veranstaltungstechnik
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Beleuchtung, Berufsschule, E³, GrandMA, Kunkel, Lightpower, MA Lighting, München, Netzwerk, Video
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Berufsschule aktuell, November 08

Dominik Herderich | 28. November 2008

Da ich zurzeit mal wieder Berufsschule habe, möchte ich heute mal von der vergangenen Schulwoche berichten.

Neben den obligatorischen Schulaufgaben dieser Woche(Beleuchtung, Veranstaltungsmanagment technisch und betriebswirtschaftlich), gab es noch andere erwähnenswerte Dinge.
So fand gestern das jährliche Ausbildertreffen, das wir mit unserer Klasse im Tonbereich mit vorbereiten durften. So bauten wir im Fachunterrichtsraum 5 Stationen mit den vorhandenen MixWizards(Mischpulte) auf, an die wir je einmal das Yamaha SPX2000(Effektgerät), dbx(Kompressor und Gate), Equalizer und Nexia(Simulation von Gerätekonfigurationen) auf, so dass später den Ausbildern gezeigt werden konnte, auf welchem modernen Stand die Berufsschule ist. Desweiteren bauten wir ein Yamaha LS9 Digitalmischpult auf. Beim Versuch das Mischpult mit einem Laptop zu verbinden scheiterten wir aber als Digitalpultlaien. Durch inzwischen erfolgte Recherchen weiß ich nun, wo das Problem lag, so dass es nächste Woche klappen sollte.
Nach ca 2h gaben wir enttäuscht auf…

Kommenden Montag gibt es dann das Highlight dieses Blockes: Herr Kunkel von Lightpower wird einen Vortrag über Medienserver (und die GrandMA) halten. Wir erwarten einen interessanten Vortrag, über den ich bei Gelegenheit dann noch einmal berichten werde.

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Berufsschule, München
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Urlaub in Starnberg: Tag 3

Dominik Herderich | 28. September 2008

Der dritte Tag des Urlaubes stand an, und wir verbrachten ihn in München.
Also war frühes Aufstehen angesagt. Um acht Uhr klingelte der Wecker. Zügig fertig gemacht, und auf zur S-Bahn und schnell noch ein Ticket gekauft, aber denkste: Der Automat spuckte kein Ticket aus. Aber zum Glück stellte sich schnell heraus, dass das Ticket im Ausgabeschacht klemmte und erst nach dem Druck eines weiteren Tickets mit herausfiel.
Nach der Ankunft in München, wir stiegen am Marienplatz aus, gingen wir zum Viktualienmarkt, um erstmal zu frühstücken, und wie sollte es auch anders sein, wir machten ein Weißwurstfrühstück mit Brezn und Weißbier. Schonmal ein zünftiger Tagesbeginn.
Anschließend bummelten wir durch die Stadt und besuchten dieses und jenes Geschäft. Auch gab es einen kleinen Abstecher zum OEZ hinaus, und bei dieser Gelegenheit zeigte ich den beiden Jungs auch noch schnell meine Berufsschule.
Nach dem Bummel durchs OEZ und einer kleinen Stärkung dort fuhren wir mit der U-Bahn wieder Richtung Zentrum und stiegen in der Station Frauenhoferstraße aus, um dort nochmal in die Schallplattenzentrale zu schauen. Doch leider hatte diese wegen einer Einkaufsreise geschlossen. Naja, dann halt beim nächsten Berufsschulblock wieder.
Also gingen wir gleich weiter zum Schober um dort zu essen. Da ja Dienstag war, war auch wieder Schnitzelmassaker, welches es ab 17 Uhr gibt. Da wir aber schon gegen 16.30 Uhr dort ankamen bestellten wir uns Getränke und gleich die Schnitzel, mit der Anmerkung, dass wir sie dann ab 17 Uhr gerne haben wollen. Dies wurde uns leider verwehrt. Bei ähnlichen Aktionen während der Berufsschulzeit war dies bisher ohne Probleme möglich. Gegen 17 Uhr gab es dann einen Bedienungswechsel, da es einen Schichtwechsel gab. Die neue Bedienung war dann wieder besser und netter, da schmeckt dann auch wieder das Schnitzel.

Nach dem Essen blieben wir noch eine Weile im Schober-Biergarten sitzen, und genehmigten uns noch ein paar Bier. Anschließend liefen wir die Isar hinauf bis zum Gasteig, da ich dort noch in den Goodstuff-Outlet schauen wollte. Danach liefen wir Richtung Isartor weiter und entdeckten eine Bar mit Cocktail-Happy-Hour, so dass wir uns wieder ein paar Cocktails genehmigten. Während unserer Gespräche kamen wir aufs Kino zu sprechen und die Idee eines anschließenden Kinobesuches war geboren. Wir machten noch einen schnellen Abstecher beim Burger King im Tal, ehe wir zum Mathäser-Filmpalast am Stachus liefen. Wir schauten uns schließlich den Film Wanted mit Gordon Freeman und Angelina Jolie an. Klasse Actionstreifen.

Nach dem Kinobesuch wollten wir noch was trinken gehen, fanden aber auf die schnelle nichts mehr, was auch noch offen gehabt hätte. Also entschieden wir uns mit der S-Bahn wieder nach Starnberg zu fahren.
Unser Plan war, die letzte S-Bahn um 2.33 Uhr zu nehmen, aber wie sich nach langem Warten und Nachfragens herausstellte, fuhr die letzte S-Bahn nach Starnberg schon um 0.33 Uhr. Die Bahn um 2.33 Uhr fährt nur am Wochenende, erklärte man uns.
Nun saßen wir also in Müchen und hatten keine Möglichkeit mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis Starnberg zu kommen, außer wir hätten bis früh um halb sechs gewartet. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns die nächste S-Bahn zu nehmen, die bis nach Pasing raus fährt. Weiter fahren nachts die S-Bahnen leider nicht. Dort nahmen wir dann ein Taxi bis nach Starnberg. Das kostete zwar 30€, also 10€ für jeden, war aber die definitv beste Lösung.

Dieser Tag war lang und anstrengend, und so legten wir uns nach unserer Ankunft gegen 2.30 Uhr auch schnell ins Bett.

Impressionen aus München:

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München, Starnberg, Urlaub, Wanted
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Urlaub in Starnberg: Tag 1

Dominik Herderich | 14. September 2008

Endlich stand nun mein langersehnter Urlaub, in dem ich mit zweien meiner Freunde fort fahren wollte. Nach einer durchgemachten Nacht und einer Heimkher gegen 11.30 Uhr kommt es immer gut, wenn man dann noch packen muss. :D
Aber war ja nicht viel, man fährt ja nur für 4 Nächte nach Starnberg, um sich am dortigen See mal zu erholen und es sich gut gehen zu lassen.

ich treffe mich nun also mit Christian und Martin um 13 Uhr bei mir, um gen Starnberg aufzubrechen. Gefahren wird mit einem Auto, da dort alles reinpasst. Der Plan ist, dass ich am Anfang erstmal fahre, und dann, wenn ich nicht mehr kann, ein anderer das Steuer übernimmt. Aber ich schaffe die komplette Fahrt von ca 3h ohne Probleme und so erreichen wir um kurz vor 16 Uhr unsere Fehrienwohnung in Starnberg. Die Eigentümerin ist von unserer Pünktlichkeit ganz überrascht, da sie so etwas nicht mehr von der Jungend gewohnt ist. Wir bekommen also nun die Ferienwohnung gezeigt, und sind erstaunt: Alles da. Küche mit Geschirr und Töpfen, Kühlschrank, etc, Bad mit Dusche, Fernseher. Bei unserer Ankunft wird auch gleich die Miete abkassiert, 160€ für 4 Tage. Auf dem Campingplatz wäre es zwar bisschen billiger gewesen, aber so haben wir ein festes Dach über dem Kopf.
Nach der Einführung laden wir das Auto aus, richten uns ein, und finden uns dann in der Wohnküche zusammen und beratschlagen, was wir noch machen werden.
Nach kurzer Besprechung brechen wir Richtung Starnberg Zentrum auf, um die Stadt zu erkunden, und um dann in einem passenden Restaurant zu speisen. Von einem einheimischen Ehepaar bekommen wir den Tipp in der Alm zu speisen. Nach einer kurzen Wegbeschreibung finden wir auch die Alm zügig, und machen es uns darin an einem Tisch gemühtlich. Die Speisekarte gehört mit ihren Preisen schon zum etwas gehoberen Segment, aber es schmeckt sehr gut, und rechtfertig somit auch den Preis. Etwas größere Portionen wären wünschenswert gewesen, da man nicht ganz satt wird.
Auf dem Heimweg laufen wir am See entlang, und machen anschließend einen Abstecher zum goldenen M mit seinen amerikanischen Spezialitäten.

Nach unserer Rückkehr in die Ferienwohnung schauen wir noch bisschen Fernseh ehe ich micht schlussendlich nach ca 40,5h wachsein zu meinem verdienten Schlaf hinlege.

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München, Starnberg, Urlaub
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